Tattoos Around The World – Teil 2

Tattoos zur Selbstpräsentation

Oslo zeigt sich als eine der Städte mit den meisten tätowierten Menschen.

Denn in Norwegen mag man es ebenfalls, seine Tattoos an möglichst sichtbaren Stellen des Körpers zu tragen. Die Menschen dort, auch Arbeitgeber, haben eine entspannte und tolerante Einstellung gegenüber Tattoos.

Bei Tattoos in Oxford geht es eher um die damit verbundenen Erfahrungen als um das Design. Tattoos sind ein Zeichen von Freiheit und Ausdruck, weshalb sie gern in die Öffentlichkeit getragen werden, z.B. aktuell über Instagram. Es ist eine moderne Art, mit Kunst umzugehen.

               

Mit noch mehr Stolz trägt man Tattoos in Tokio. Je besser du in deinem Job bist, desto größer ist das Tattoo. Es geht darum, aufzufallen. Und obwohl das westliche Design mittlerweile einen Einfluss hat, sind japanische Tattoos immer noch in Tradition und Glauben verwurzelt.

Tattoos in Österreich sind sehr persönlich und repräsentieren oft eine individuelle Geschichte. Der Tattoo-Künstler Alex Smoltschnik hat im Jahr 2015 seine Arbeit kostenlos in Form von antirassistischen Tattoos angeboten. Um die 200 Menschen haben dies wahrgenommen, um aufgrund eines Terroranschlags eine starke Botschaft zu verbreiten.

-> http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/4776396/GratisAktion_Grazer-sticht-Tattoos-gegen-Rassismus-gratis

                

 

Hier stehen Tattoos nicht im Vordergrund

Auch in Lappland liebt man Tattoos. Man wird jedoch nicht viele Menschen sehen, ihre Tattoos zeigen. Vor allem finnische Frauen bevorzugen es, Körperteile zu tätowieren, die im Alltag von Kleidung bedeckt sind.

Bis zum Beginn der 90er Jahre gab es in der Türkei den Tattoo-Trend noch nicht. Doch aufgrund einiger kulturellen und politischen Veränderungen in der Türkei und vor allem in Istanbul kam es im ganzen Land zu einer riesen Welle an Tattoo-Künstlern und –Unterstützern.

               

Obwohl Tätowierungen in Simbabwe immer noch eine niedrige Kunstform sind, steigt ihre Beliebtheit immer mehr. Schultern, Hüfte oder Knöchel sind hierbei die bevorzugten Körperstellen.