Wie sich Tattoos mit der Zeit verändern

Einige von uns mussten es bereits feststellen – Tattoos verändern sich im Laufe der Zeit: Die Farben verblassen, die Konturen verschwimmen – so schön wie kurz nach dem Stechen bleiben sie leider nur in den wenigsten Fällen.

Ein Tattoo ist unser täglicher Begleiter. Was der Haut passiert, passiert auch dem Tattoo. Doch was passiert denn eigentlich mit der Haut? Warum kann die Qualität des Tattoos leiden und was kann man dagegen tun?

Es gibt es verschiedene Faktoren, die die Beschaffenheit des Tattoos beeinflussen können.

Sein größter Feind ist wohl das Sonnenlicht. Durch UV-Strahlen verblassen die Farben und somit bleichen sie im Laufe der Zeit aus. Während helle Farben das Licht eher reflektieren, wird es von dunklen Farben absorbiert. Besonders unschön kann dieser Effekt bei schwarzer Tinte sein, da ein Grün- oder Blaustich entstehen kann.

Je versteckter ein Tattoo ist, es sich also nicht an einer Körperstelle befindet, die oft dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, desto geringer die Gefahr, dass es ausbleicht. Für alle anderen Tattoos sollte ein Sonnenschutz mit Stärke 30 der tägliche Begleiter sein (nicht nur im Sommer)!

Aber nicht nur die Farbe eines Tattoos kann sich verändern, sondern auch seine Form. Besonders dünne, feine Linien können mit der Zeit verschwimmen oder „ausfransen“.
Die Haut ist ein Organ, das lebt und sich verändert. Der natürliche Prozess der Hauterneuerung sowie Verletzungen können ein Tattoo beeinflussen. Aber auch beispielsweise starke Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und alles, was dem Bindegewebe zu schaffen macht, geht nicht spurlos an der Haut vorbei. Der Rücken, Nacken, die Schultern und die Schienbeine sind Körperteile, die in der Regel hiervon verschont bleiben und eignen sich demnach besser zum Tätowieren.

Dann gibt es noch Körperstellen, die besonders „gefährlich“ sind.

Die Hände bzw. die Finger sind für Tätowierungen eher ungeeignet, da sie ständig im Einsatz sind. So kann es bereits beim Abheilprozess zu Problemen kommen, wenn die Haut an der noch wunden Stelle durch zu viel Bewegung belastet und gereizt wird. Aus diesem Grund übernehmen die meisten Tätowierer keine Garantie für das Endergebnis eines Tattoos an Händen oder Fingern.

Das seitliche Handgelenk sowie der Ellenbogen sind ebenfalls Körperstellen, die aufgrund von regelmäßiger Dehnung und Abstützen im Alltag oft benutzt werden. Aus dem Grund kann sich auch hier der Abheilprozess verzögern, es können Risse entstehen und Schmerzen verursacht werden.

Auch der Fuß ist an vielen Stellen „gefährdet“, hauptsächlich wegen Hornhaut und ebenfalls starker Nutzung. Kurz nach dem Stechen können Reibung durch Socken und Schuhe sowie Bakterien und Schweiß zu Problemen wie starken Schwellungen, Entzündungen und somit zu einer langsameren Heilung führen.

Eine niedliche und beliebte aber leider ebenfalls riskante Stelle ist hinter dem Ohr. Die Haut wird durch ständige Kopfbewegung ständig gedehnt und bewegt, auch wenn wir es kaum merken. Gegebenenfalls können auch Haarpflegeprodukte das frische Tattoo reizen und Entzündungen auslösen. In dem Fall kann das Tattoo nicht richtig verheilen und es kann, wie auch an den bisher genannten Stellen, zur Narbenbildung kommen.

Weitere Gründe für Komplikationen während des Abheilprozesses können schlechte Umwelteinflüsse wie Rauchen oder übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum sein.

Ein sorgfältiger Umgang sowie die richtige Pflege von Anfang sind die Grundvoraussetzungen für ein schönes Tattoo.

Der Alterungsprozess der Haut ist natürlich unumgänglich. Jedoch altert jeder Mensch aufgrund von Sport, Ernährung und Pflege völlig individuell. Falten bekommen wir irgendwann so oder so, darüber sollte sich jeder, der sich tätowieren lässt, im Klaren sein.
Am Ende des Tages ist Euer Tattoo ein Teil von Euch. Ihr liebt es aufgrund seiner Geschichte, seiner Bedeutung und allem, was Ihr sonst damit verbindet. Und das ist doch eigentlich, was zählt 🙂

Was kann man tun, um das Tattoo so lange wie möglich schön und strahlend zu halten?

Man sollte es immer vor Lichteinflüssen schützen, die Haut gut behandeln und sich einen gesunden Lebensstil aneignen.
Die Haut sollte außerdem immer ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden, also bitte – cremen cremen cremen!
Unsere Balms sind die ideale Versorgung für jedes Tattoo, da sie sowohl auf die Phase der Abheilung sowie auf die langfristige Pflege des Tattoos abgestimmt sind.

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